Die Tauren von Hochberg hatten um Hilfe ersucht, denn die Drogbar hatten gewaltsam den Hammer von Khaz’goroth an sich gebracht und tyrannisierten nun die Bewohner des nördlichsten Landstriches der verheerten Inseln. Als sie in Donnertotem ankamen, erfuhren sie dass die verschiedenen Taurenstämme so sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt waren, dass es derzeit unmöglich war sie gegen die Bedrohung durch die Drogbar geschweige denn gegen die Legion zu vereinen. Diese schwierige Aufgabe lastete auf Mayla, Nachfahre des ehrwürdigen Huln Hochberg, der vor 10 000 Jahren gegen die Brennende Legion gekämpft hatte.
Kondo und Xoranya kam nun die Aufgabe zu, den Stämmen im Namen Maylas ihre Hilfe anzubieten, damit sie im Gegenzug der Vereinigung der Stämme Hochbergs zustimmten.

Hochberg2

Zunächst suchten sie Jale vom Stamm der Flussmähnen auf. Die alte Taurin war sehr erfreut, dass sich Mayla für ihre Probleme interessierte und Hilfe geschickt hatte. Denn die Felder und Fischgründe der Flussmähnen wurden von den Drogbar vergiftet und selbst ihr Dorf war in Gefahr, vom Unterkönig Dargrul überrannt zu werden. Während die beiden Paladine die Drogbar in ihre Schranken wiesen, gelang es jedoch dem Unterkönig das Dorf anzugreifen und die Macht des Hammers zu demonstrieren, den er in seine Gewalt gebracht hatte. Dort wo einst zahlreiche Taurenzelte standen, zerklüfteten nun gewaltige Kristallformationen die einst friedliche Landschaft.
Unter dem Kommando von Kriegerheld Oro verfolgten sie Dargrul in eine Höhle, um ihn zur Rechenschaft zu ziehen.
Kriegerheld Oro schrie: „Dargrul der Unterkönig! Steigt herab und stellt Euch dem Urteil jener, die Ihr verraten habt.“
„Ihr wagt es, mich herauszufordern?“ Dargrul schwang den Titanenhammer und die Taurenkrieger erstarrten zu Stein. „Geht, Shan Ronir. Verkündet den anderen von der Verdammnis, die ich ihnen mit diesen Hammer bringen werde.“
Xoranya und Kondo gelang es sich zu befreien, doch die versteinerten Tauren mussten sie zurücklassen. Xoranya betete für ihre Seelen und folgte dann Kondo zurück zu Jale Flussmähne.
„Dargrul war so dreist, den Hammer von Khaz’goroth direkt vor mir und den anderen Häuptlingen zu stehlen. Unser letzter Oberhäuptling, Ulan, gab sein Leben bei dem Versuch, ihn aufzuhalten. Mayla trägt nun das Totem ihres Vaters, doch sie ist noch nicht Häuptling. Dargrul hat nicht nur einen Hammer geraubt, er hat unser Volk entzweit, einen Keil zwischen unsere Stämme getrieben,“ erzählte Jale, während sie nach Donnertotem zurückkehrten.
So langsam wurde ihnen bewusst, welche Mammutaufgabe es war die Stämme wieder zu vereinen.

Zunächst trafen sie sich mit Geistwandler Ebenhorn, um mehr über die Geschichte der Tauren vom Hochberg zu erfahren. Und so begann der greise Schamane mit seiner Erzählung:
„Lasst mich Euch die Legende von Huln Hochberg erzählen. Lange Zeit bekriegten sich die Tauren dieses Berges. Zahllose Leben – ganze Stämme – gingen verloren. Eines Tages kehrte Huln Hochberg von einer jener Schlachten zurück und fand sein Volk… niedergemetzelt von einem unbekannten Feind. Mit seiner Trauer ringend rief Huln die Anführer der verbliebenen Stämme zusammen. Er überzeugte sie davon, sich gemeinsam dieser neuen Gefahr zu stellen.
Huln war ein mächtiger Krieger und Ahnherr unseres Stamms. Er folgte dem Ruf von Krasus und stellte sich der Legion entgegen. Mit dem Adlerspeer besiegte er unzählige Dämonen. Hulns Fähigkeiten im Kampf waren unerreicht.
Huln suchte Eche’ro. Ein Tier, das im Kampf gegen zahllose Dämonen verletzt wurde.
Malfurion Sturmgrimm wartete ungeduldig auf die Ankunft von Huln und seiner Taurenverstärkung. Vom Himmel aus unterstützte sie der Drache Korialstrasz, auch bekannt als Krasus. Selbst der Herr des Waldes, Cenarius, erkannte Hulns Größe. Er überreichte ihm ein Geschenk, das sich noch heute in unserem Besitz befindet: die Hörner von Eche’ro.
Malfurion strengte sich an, Verstärkung aus einem blühenden Reich jenseits der Grenzen physischer Schöpfung zu rufen. Er benötigte Schutz, um die letzten magischen Beschwörungen durchzuführen.
Jarod Schattensang erwartete Hulns Ankunft auf dem Schlachtfeld weiter unten. Er hatte eine spezielle Aufgabe für Hochberg, während er seine Truppen organisierte und befehligte. Schattensang bat Huln um einen letzten Gefallen. Er sollte Tichondrius, den Fürsten der Nathrezim, niederstrecken. Sollte er fallen, dann würde der Angriff auf Azshara scheitern und das Gleichgewicht wiederhergestellt.
Mit dem Adlerspeer vertrieb Huln Tichondrius aus dieser Welt. Nach dem Krieg der Ahnen kehrte Huln in seine Heimat zurück, seitdem trägt sie seinen Namen.“
Als der Geisterwandler geendet hatte, schwiegen die beiden Menschen noch eine Weile. Zu ergreifend war diese Geschichte gewesen.
„Beeindruckend,“ sagte Xoranya schließlich. „Ich wusste gar nicht, dass die Tauren solch großen Anteil am Sieg über die Legion hatten.“

Ebenhorn bat sie anschließend, ihn und Mayla zu begleiten. Es ging darum die Traditionen zu wahren und Mayla auf ihre zukünftige Aufgabe als Häuptling vorzubereiten. Sie ritten den Berg hinauf und gelangten in eine Höhle. Dort befanden sich mehrere Kohlebecken, die jeweils eine Vision für Mayla bereithielten. Gemeinsam erfuhren sie wie die Drogbar Neltharions Rüstung schmiedeten und wie sie von dem Hammer erfuhren, den Todesschwinge wie seinen Augapfel hütete. Huln Hochberg half den Drogbar sich aus der Knechtschaft Todesschwinges zu befreien, indem er ihn mit Hilfe des Hammers verbannte.
Geistwandler Ebenhorn sagte: „Unser Volk braucht einen Anführer wie Huln. Einen Krieger, dessen Stärke und Mut jedes Hindernis überwinden. Ihr besitzt diese Eigenschaften, Mayla. Doch da ist noch etwas, was Ihr erfahren müsst.“
Die anschließende Vision zeigte wie Huln und die Drogbar Todesschwinges Eier fanden. Die Drogbar wollten sie alle zerstören, doch Huln glaubte dass nicht alle verdorben waren. Da begann einer der Welpen zu schlüpfen und Huln gab ihm den Namen Ebenhorn.
Als die Vision verblasste, verwandelte sich der Geistwandler in einen schwarzen Drachen und enthüllte so seine wahre Gestalt. Mayla war noch überraschter als die beiden Paladine.
Der Drache erklärte Mayla zum Oberhäuptling gemäß der uralten Traditionen und gemeinsam kehrten sie nach Donnertotem zurück.

Hochberg3

Ihr diplomatischer Auftrag führte sie zum Stamm der Himmelshörner. Doch der Häuptling, Lasan Himmelshorn, hatte gerade andere Probleme, um die er sich kümmern musste. Die Harpyien setzten seinem Stamm sehr zu und hatten sogar sein Dorf in Brand gesetzt. Außerdem stahlen sie die Rocs, mit denen die Tauren friedlich zusammengelebt hatten und benutzten sie für ihre heimtückischen Angriffe.
Gemeinsam dezimierten sie die Harpyien und befreiten die versklavten Wildvögel. Schließlich kämpften sie sich den Berg hinauf und entrissen der Hexenkönigin ihre Macht.
Aus Dankbarkeit für ihre Hilfe sagte Lasan zu, persönlich Mayla aufzusuchen und ihr die Treue zu schwören. Seine Adlerreiter sollten indessen für den Schutz Donnertotems sorgen.

Doch schien damit das Harpyien-Hexenproblem nicht abschließend gelöst zu sein, denn ihr nächster Auftrag führte sie in den Hexenwald, wo der Stamm der Bluttotems ansässig war.
Und das erste was sie tun mussten, um dem Stamm ihre Loyalität zu beweisen war die Ausrottung der Harpyien in diesem Wald. Nichts leichter als das!
Als sie erfolgreich zurückkehrten und sich als vertrauenswürdig erwiesen hatten, um dem Häuptling vorgeführt werden zu können, versuchte ein eingesperrter Drogbar ihre Aufmerksamkeit zu erlangen. Er flüsterte ihnen zu, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zuging und warnte sie vorsichtig zu sein. Da das Gebaren des Häftlings sehr eigenartig war, beschlossen sie sich etwas genauer umzusehen. Und tatsächlich entdeckten sie Trinkbecher, die mit Teufelsblut versetzt waren. Die brennende Legion schien diesen Stamm infiltrieren zu wollen. Als die den Drogbar dazu befragen wollten, war dieser jedoch aus dem Käfig entfernt worden.
Um den Häuptling Torok Bluttotem treffen zu dürfen, mussten sie eine weitere Prüfung bestehen: einen Ritualkampf.
Man führte sie immer tiefer in eine Höhle und ein sehr ungutes Gefühl beschlich die beiden.
Als sie ihren Kampfgegner erreicht hatten, erkannten sie den Drogbar aus dem Käfig.
Gerade als er sie warnen wollte, dass es sich um eine Falle handelte, öffnete sich ein Teufelsportal hinter ihnen und ein Dämon schritt hindurch.
Torok Bluttotem lachte hämisch, als sich der Dämon auf sie stürzte, um ihnen ihre Seelen zu entreißen. Ein erbitterter Kampf entbrannte, in dem sich schnell zeigte, dass der Dämon es durchaus mit den beiden Paladinen aufnehmen konnte. Doch da zeigte ihnen der Drogbar eine Rune, die sie anwenden sollten, was das Blatt sofort wendete. Der Dämon verlor an Macht und wurde schnell durch die Kraft des Lichts besiegt.
Gerade als Torok im Angesicht der Niederlage seine Krieger auf sie hetzen wollte, rief der Drogbar die Macht des Berges an und teleportierte sie an einen sicheren Ort. Dort stellte er sich als Navarrogg vor und erklärte, dass er schon länger beobachtete wie sich die Bluttotems der brennenden Legion unterwarfen. Die beiden Paladine halfen ihm den Angriff auf die Teufelstotem vorzubereiten, wie sich der Taurenstamm mittlerweile nannte. Letztendlich gelang es ihnen Torok zu stellen und seine Herrschaft zu beenden.
Danach führte Navarrogg die Menschen in die Dunkelsteingrotte, wo sein Stamm lebte. Er hieß sie als Freunde willkommen und sagte seine Unterstützung Maylas als neuer Oberhäuptling zu.

Sie kamen gerade rechtzeitig wieder nach Donnertotem, um zu erfahren dass der Unterkönig mit seiner Offensive gegen den Hochberg begonnen hatte. Auf der Schneeblinden Hochebene traf seine Armee auf die Verteidiger des Hochbergs.
Mehrere Belagerungswürmer hielten die Verteidiger in Schach, als Xoranya und Kondo dort eintrafen. Sie schickten die Würmer ins Erdreich zurück und brachten die Drogbar dazu, sich zurückzuziehen. Dargrul besetzte daraufhin das Dorf der Schneemähnen und nahm Gefangene.
Die beiden Paladine wurden hinter die Kampflinie entsandt, um die Geißeln zu befreien.
Als sie Dargrul stellen wollten, setzte dieser seinen Hammer ein und verwandelte den gesamten Berg in eine gewaltige Kristallformation. Das Dorf war mit einem Schlag ausradiert.
Mithilfe der Adler des Himmelshörner flogen sie Angriff um Angriff, bis Dargrul gezwungen war sich in den Berg zurückzuziehen. Bevor sie des Hammers habhaft werden konnten, floh er jedoch in Neltharions Hort, wo er sich sicher wähnte.
Doch er hatte die Rechnung ohne die Menschen gemacht. Sie würden mit Verstärkung wiederkehren und ihn in seinem Versteck aufspüren. Und dann konnte ihn keine Titanenwaffe mehr vor dem gerechten Urteil retten.

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