Ereignisreiche Wochen lagen hinter ihnen.
Ihr erster Auftrag hatte sie nach Azsuna geführt, das die Legion von Westen her versuchte zu erobern. Doch Dank der Illidari konnte dem ein Riegel vorgeschoben werden. Die Fronten hatten sich festgefahren, was nicht unbedingt ein Nachteil war, denn so war sicher gestellt, dass die Dämonen nicht weiter vorrückten.

Die erste Säule der Schöpfung fanden sie schließlich in uralten Elfenruinen, die von Geistern der Quel’dorei bewohnt wurden. Wie sich herausstellte, hatte ihr Fürst Farondis sich einst Königin Azshara widersetzt und so seinem Volk diesen furchtbaren Fluch beschert. Dafür wurde er gehasst, doch als Farondis die beiden Paladine bei der Suche nach Golganneths Gezeitenstein unterstützte, wurde ihnen klar, dass er zum Wohl seines Volkes gehandelt hatte, aber kläglich gescheitert war. Denn auch Azshara suchte nach dem Gezeitenstein und es war nur der vereinten Kraft des Lichts zu verdanken, dass die beiden Paladine ihn ihren Untertanen – den Naga – entreißen konnten.

Ihr nächstes Ziel war Val’sharah gewesen, eine Region welche die Druiden dem Smaragdgrünen Traum nachgebildet hatten. Doch gleich nach ihrer Ankunft mussten sie feststellen, dass Cenarius der Verderbnis des Alptraums anheimgefallen war, welcher den Weltenbaum Shaladrassil befallen hatte.

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Der Urheber war Xavius, welchen Malfurion geglaubt hatte besiegt zu haben. Doch nun war das Gefüge des Smaragdgrünen Traums in Gefahr und Malfurion wollte sich von Hass geleitet, dem Alptraumlord alleine entgegenstellen. Dabei geriet er selbst in Gefahr und es war kein leichtes Unterfangen, ihn mit Hilfe von Tyrande wieder zu befreien. Doch viel schlimmer war, dass Ysera von Xavius verdorben wurde, als er die Tränen von Elune stahl und umformte, um die Traumwächterin damit zu korrumpieren. Statt den Traum zu schützen, griff sie unter seiner Kontrolle den Tempel von Elune an.

valsharah

Es war ein langwieriger Kampf, doch letztendlich konnte der Drachenaspekt besiegt werden und Xoranya und Kondo wurden Zeuge, wie Elune ihre gefallene Kriegerin zu sich ins Sternenlicht aufnahm. Yseras Leichnam wurde von der Verderbnis gereinigt und ebenso die Tränen von Elune. Auch wenn der Alptraum damit noch nicht besiegt war, so schien doch nun ein Weg gefunden ihm Herr zu werden.

Als Kondo und Xoranya nach Dalaran zurückkehrten, um sich nach ihrer nächsten Mission zu erkundigen, erhielten sie ein persönliches Schreiben von König Anduin Wrynn. Der Geheimdienst war an Informationen gekommen, dass die Bansheekönigin Sylvanas mit einer Kriegsflotte auf dem Weg zu den verheerten Inseln war. Die beiden Paladine wurden an Bord der Himmelsfeuer beordert, um ihr zu folgen und herauszufinden was sie vor hatte. Genn Graumähne stellte aber unmissverständlich fest, dass er den neuen Kriegshäuptling der Horde tot sehen wollte, dafür dass sie die Allianz an der verheerten Küste einfach im Stich gelassen hatte.

himmelsfeuer

Als sie die nördliche Küste der Inseln erreichten, hatte die Kriegsflotte der Horde bereits angelegt. Fledermausreiter griffen das Luftschiff an und wurden von den Bordkanonen vom Himmel geholt. Kondo und Xoranya wurden mit einigen Fallschirmjägern zu den Schiffen geschickt, um Sylvanas dort ausfindig zu machen, doch diese war bereits geflohen. Als die Verlassenen versuchten die Himmelsfeuer in die Luft zu sprengen, kehrten beide zurück um die ätzenden Säurebomben vom Schiff zu werfen. Da brachte eine gewaltige Explosion das Luftschiff zum trudeln. Xoranya hielt sich noch an einem Balken fest, doch als sich die Schiffsladung verselbständigte, wurde sie quer durch den Laderaum geschleudert und verlor schließlich das Bewusstsein.

sturmheim

Als sie wieder erwachte, befand sie sich in einem Lager auf einer Klippe. Sie brauchte einen Moment, um zu sich zu kommen. Dem Licht sei Dank hatte sie außer einigen Prellungen und heftigen Kopfschmerzen keine weiteren Verletzungen davon getragen. Kondo sah sie besorgt an und half ihr aufzustehen.
Das Wrack der Himmelsfeuer lag unweit des Lagers, besser gesagt ein Teil des Rumpfes. Sie suchten nach Überlebenden und bargen Ausrüstung, die den Sturz überlebt hatte. Die Verlassenen hatten ihr Funkgerät gestohlen und so mussten sie sich die fehlenden Teile zurück holen. Um das Gerät wieder in Gang zu bekommen, sollten sie Energie aus einer Höhle mit Sturmdrachen sammeln. Dort waren einige Dragoner der 7. Legion in Gefangenschaft geraten, die sie aber aus den Energiestrudeln befreien konnten.
Als sie das Funkgerät in Betrieb nehmen wollten, wurden sie von den Verlassenen angegriffen und auch die Sturmdrachen schienen etwas gegen dieses Gerät zu haben, ließen sich aber vertreiben.

Nun waren sie also in Sturmheim gestrandet. Die Crew der Himmelsfeuer machte sich daran, einen geeigneten Standort für einen Stützpunkt zu suchen, während sie herausfinden sollten, wo sich die Säule der Schöpfung befand.
Xoranya hatte das ungute Gefühl, dass man sie ihnen nicht einfach so aushändigen würde.

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