Die Nachricht vom Tod König Varians erschütterte Xoranya zutiefst. Gemeinsam mit Kondo ging sie zur Burg, um ihm die letzte Ehre zu erweisen, doch der Sarg war schon fortgebracht worden. Kondo glaubte zu wissen, dass ihm im neuen Park ein Monument errichtet werden sollte, dich die Bauarbeiten waren noch im Gange.
So beschlossen die beiden den Gerüchten nachzugehen, Dalaran hätte seine Position in Nordend verlassen und wäre nach Karazhan teleportiert worden. Sie besorgten sich zwei Greifen und flogen gen Gebirgspass der Totenwinde.
Schon von Weitem konnte man die majestätische Stadt mit den tausend Türmen erkennen. Als sie landeten, fiel ihnen sofort die veränderte Stimmung auf. Überall patrouillierten die Wächter der Kirin Tor und vom einst so bunten Leben war nicht viel zu sehen. Beide begaben sich zur Violetten Zitadelle, um herauszufinden was hinter diesem Manöver steckte.

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Dort empfing sie Khadgar, der keine guten Nachrichten für sie hatte.
„Die Angriffe der Legion werden nur noch schlimmer werden. Wir müssen alles tun, damit wir noch stärker werden. Ich schlage vor, dass wir die Horde wieder zu den Kirin Tor zurückholen. Es mag sein, dass Euch diese Vorstellung nicht behagt. Einigen meiner Kollegen wird sie sicherlich zuwider sein. Bitte vertraut meinem Urteil. Eine Welt, die gegen sich selbst ankämpft, kann der Legion nicht lange die Stirn bieten.“
Er führte die Paladine in die große Halle, wo der Rat der Sechs bereits versammelt war.
Lady Jaina Prachtmeer war sehr ungehalten über die Einberufung des Rates: „Khadgar, wir haben keine Zeit, die wir in Sitzungen verschwenden können. Die Legion rückt vor und die Horde rüstet sich für den Kampf.“
„Dann komme ich direkt zur Sache. Damit die Kirin Tor mit voller Stärke kämpfen können, müssen die Magier der Horde sich uns anschließen.“
Lady Prachtmeer geriet sofrot in Rage. „NIEMALS! Habt Ihr mich verstanden, Khadgar? Sie haben Theramore ausgelöscht. Sie haben uns an der Verheerten Küste dem Tod überlassen. Wieder und wieder haben sie sich als Monster erwiesen… als Feiglinge!“
Doch die übrigen Mitglieder des Rates sahen die Lage ähnlich dramatisch wie Khadgar und so fiel das Ergebnis zugunsten der Horde aus. Lady Prachtmeer teleportierte sich wutentbrannt fort ohne weiter das Gespräch zu suchen.

Dann erschien Brann Bronzebart in der Halle und erzählte davon, dass sein Bruder Magni aus seiner Starre erwacht war und auf dem Weg nach Ulduar. Er hatte einen Weg gefunden, um die Legion aufzuhalten.
Brann aktivierte eine Teleportationsplattform und kurz darauf fanden sich alle in Ulduar wieder.
Ein Mechagnom begrüßte die Neuankömmlinge: „Willkommen zurück in Ulduar! Der Sprecher erwartet Euch im Himmlischen Planetarium. Folgt mir bitte!“
Doch weit kamen sie nicht. Eine unbekannte Stimme flüsterte: „Ihr seid eine Marionette unsichtbarer Mächte.“
Kurz darauf erschienen einige Gesichtslosen und griffen sie an. Noch war Ulduar nicht völlig frei vom Einfluss der Alten Götter.
Nachdem sie die Angreifer besiegt hatten, piepste der Mechagnom aufgeregt: „Die Verteidigungssysteme wurden überwunden. Die Einheiten, die den Sprecher beschützen sollen, reagieren nicht mehr!“
Dann erfüllte die tiefe Stimme eines Dämons die uralten Hallen: „Haltet die Eindringlinge auf! Ich muss herausfinden, was der Gefangene weiß!“
Sie gelangten an eine Teufelsbarriere, die Khadgar schnell beseitigte. Zwei Teufelswachen und der Inquisitor Ha’zaduum stellten sich ihnen in den Weg. Doch mit Hilfe der beiden Paladine war auch dieser Kampf schnell gewonnen und Magni konnte befreit werden.
Brann stürzte auf seinen Bruder zu. „Magni! Es tut gut, dich wiederzusehen! Warum hast du Eisenschmiede verlassen? Warum hierher? Was ist mit…“
Magni bremste ihn sogleich. „Ich weiß, du hast viele Fragen, aber die müssen warten. Die Zeit ist knapp. Sie möchte, dass ich eine wichtige Nachricht übermittle. Das Ritual, das mich verwandelt hat, öffnete meine Ohren für die Stimme Azeroths. Denn sie ist nicht einfach ein riesiger Felsbrocken. Sie ist eine Titanin!“
Sie gelangten vor den Eingang des Planetariums, das Magni im Nu öffnete. Nicht nur Brann war es unheimlich, diesen Ort zu betreten, war Algalon doch alles andere als ein gesprächiger Wächter. Doch der Konstellar begrüßte sie freundlich.
„Vielleicht ist es Eure Unvollkommenheit – die Quelle Eures freien Willens -, die Euch entgegen allen berechneten kosmischen Erwartungen durchhalten lässt. Ihr obsiegt dort, wo die perfekten Schöpfungen der Titanen versagt haben.“
Magni fuhr fort: „Nach der Niederlage der Alten Götter war es die Aufgabe der Hüter, die Welt zu ordnen. Die Titanen gaben ihnen fünf mächtige Artefakte… die Säulen der Schöpfung! Nach getaner Arbeit schlossen die Hüter die Säulen weg. Aber wie so viele Relikte, endeten sie schließlich in den Händen von Sterblichen. Dieses Wissen wurde einst der Obhut des Wächters von Tirisfal anvertraut, und dort liegt es noch heute! Ihr müsst die Säulen finden! Zusammen können sie das Portal der Legion nach Azeroth schließen. Es ist der einzige Weg, sie zu retten!“
Khadgar zögerte keinen Augenblick und erschuf ein Portal nach Karazhan, durch welches ihn Kondo und Xoranya begleiteten.

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Gemeinsam durchschritten sie das Tor zum magischen Turm.
„Wir haben viel zu tun und nur sehr wenig Zeit für alles,“ meinte Khadgar. „Bei meinem letzten Besuch hier hinterließ ich einige… Sicherheitsvorkehrungen. Innerhalb dieser Mauern gibt es zahllose Geheimnisse, und es gibt viele, die vor nichts Halt machen würden, um sie aufzudecken.“
Und es dauerte auch nicht lange, bis sich diese Worte bewahrheiteten. Während Khadgar noch versuchte, die Sicherheitssyteme zu deaktivieren, drangen Dämonen in den Turm ein. Ein magisches Schutzschild schenkte ihnen etwas Zeit in die Bibliothek vorzudringen. Dort angekommen wandten sich die Wächterkonstrukte erneut gegen sie. Nachdem Kondo und Xoranya sie deaktiviert hatten, änderte Khadgar ihre Kalibrierung und schickte sie den Dämonen entgegen, um diese aufzuhalten.
„Ihr könnt uns nicht aufhalten, Magier! Euer alter Meister hat das Tor zum Sieg geöffnet! Karazhan wird unser sein!“
Um Zeit zu gewinnen und die Bibliothek nicht von Hand durchsuchen zu müssen, ließ der Magier Arkankugeln im Raum kreisen, welche das richtige Buch aufspüren konnten. Als sie es gefunden hatten, schickte Khadgar sie zurück nach Dalaran, um selbst die Verteidigungsmaßnahmen Karazhans zu verstärken.
Erzmagierin Modera war sehr erleichtert, als sie ihr das Buch „Bemerkenswerte Antiquitäten aus dem alten Azeroth“ übergaben. Bis sie den Inhalt studiert hatte, würden sich die Paladine bereit halten und ihren Beitrag zum Schutze Dalarans leisten. Denn die Legion hatte den Standort dieser fliegenden Festung ausgemacht und warf ihr alles entgegen, was das Höllenfeuer zu bieten hatte.

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