Der blonde Drei-Käse-Hoch sprang mit einem Satz die letzten Stufen der Treppe hinunter, landete breitbeinig auf den Dielen, die verächtlich knarzten. In der einen Hand ein Holzschild, fast so groß wie er selbst, in der anderen ein Holzschwert, mit dem er bedrohlich herumfuchtelte.
„Ergebe dich, Drache! Sonst töte ich dich mit meinem Schwert!“, brüllte er einem imaginären Gegner irgendwo im Bücherregal zu.
Dann lief er zu Xoranya, die am Tisch sitzend mit Zange und Gluteisen unter einer Lupe filigrane Ringfassungen für Edelsteine zurechtbog. Das Schild erhoben baute er sich neben ihr auf und brüllte weiter: „Ich beschütze die Prinzessin mit meinem Leben. Komm nur du Ungetüm! Das Licht wird dich läutern!“
Xoranya schmunzelte. „Jordan! Schatz! Bitte sei vorsichtig und stoße mich nicht.“
Der Blondschopf machte einen Ausfallschritt nach vorne und begann wild mit dem Schwert um sich zu schlagen.
Xoranya schaute eine Weile zu und lächelte dann. Ganz der Vater!
Mit wehmütigem Blick in Erinnerung an vergangene Tage setzte sie ihre Arbeit fort.

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