Das Schiff legte etwas unsanft am Pier an. Mit einem krachen fiel Kondo aus der Kajüte. „Dieser Stümper von einem Kapitän“, schimpfte er. Zuerst musste die Crew dem Kapitän zwei Tage zuvor aus der Raststätte tragen, weil er zu viel getrunken hatte und am nächsten Tag warf er den Sextanten über Bord, weil er sich vom Navigator anhören musste, das er zuviel Trinkt. Zum Glück war wenigstens der Navigator ein fähiger Mann. Er kannte die Gewässer sehr gut und mit einigen Umwegen gelangten Sie nach Sturmwind.

Kondo wachte mit einem knurrenden Bauch auf. Die Vorräte vom Schiff waren inakzeptabel. Seine Anreise war lang und nur von Pannen begleitet. Er würde sich in Sturmwind bei seinem Vorgesetzten beschweren. Kondo machte sich auf den Weg zu Gasthof um etwas zu essen und um sich umzuziehen. Danach wollte er schnell zu Xoranya und seinem Sohn.

Schon von weitem nahm er den Geruch seiner schönen Frau wahr. Er schloss die Augen beim gehen und atmete tief ein. Am Pavillon neben der Kathedrale stand sie mit Nezihe. Sie unterhielten sich angeregt und bemerkten Kondo erst, als er vor ihnen stand. Kondo begrüßte Nezihe freundlich. Xoranya und seinen Sohn nahm er in die Arme und drückte sie vorsichtig. „Du hast mir sehr gefehlt, mein Stern.“ Ein leidenschaftlicher Kuss folgte und Xoranya lächelte ihn verliebt an. „Du hast mir auch so gefehlt“, sagte sie etwas verlegen vor Nezihe.
Xoranya drückte Kondo Jordan in die Arme und sagte, „Halt ihn mal mein Schatz“. Kondo nahm Jordan in die Arme und freute sich. Xoranya setzte sich mit Nezihe auf die Bank und besprachen, wie Jordan am besten gesegnet werden kann. Die beiden hatten eine rege Unterhaltung, in der es um Licht, segnen und das Verstehen von Nezihe und dem Segen verteilen ging. Kondo hörte nur mit einem halben Ohr hin. Er ging ganz darin auf sich mit Jordan zu beschäftigen. Er kitzelte ihn und hielt seine kleinen Hände. Am Ende der Unterhaltung stand fest, das Nezihe in ihrem Rahmen Jordan den Segen erteilen wird. Beide freuten sich darauf und waren sehr dankbar, dass sie solange bei Nezihe wohnen konnten. Kondo war von der Reise sehr Müde und musste schon öfter verhalten gähnen. Aber Xoranya bemerkte das und sie Verabschiedeten sich von Nezihe um sich hinzulegen.

Eng umschlungen liefen sie mit Jordan auf dem Arm langsam durch Sturmwind. Der Mond spiegelte sich im See und beide waren wieder glücklich vereint.
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