Kondo streckte sich im Bett. Er hatte lange nicht so gut geschlafen. Er fühlte sich frisch und erholt. Xoranya lag neben ihm entspannt auf der Seite. Sie brauchte den Schlaf, da sie ständig unter Strom stand, nachdem Sie auf der Suche nach einem Heilmittel für Jordan unentwegt unterwegs waren.
Um sie nicht aufzuwecken stand er leise auf und zog sich an. Er schrieb einen kleinen Brief in dem stand, dass er nicht weit vom Gasthof seine Angel auswerfen wird.

Xoranya schlief lang. Sie kam die Treppe herunter, als Kondo schon eine Weile vom Angeln zurück war. Er diskutierte mit einem Giftverkäufer, der ihm unbedingt Skorpiongift für seine Waffe empfahl. Doch Kondo winkte ab. „Nein, Nein! So etwas kommt mir nicht auf die Klinge. Das ist nicht meine Art zu kämpfen.“, sagte Kondo vehement. Ein Kichern hörte er hinter sich. Kondo drehte sich um und sah die schönste Frau Azeroth vor sich, seine Frau. Er lächelte und umarmte sie. „Na mein Schatz, hast du gut geschlafen?“ Kondo küsste Xoranya und sah sie verliebt an. Sie lächelte ihn etwas velegen an und ihre Augen strahlten nach so langer Zeit wieder einmal.

Etwas Außerhalb von Lor’danel trieben sich Trolle in großer Zahl herum. Sie buddelten und suchten in den Ruinen von Mathystra nach irgendwelchen Dingen. „Hier in der Nähe müsste sich ein Trolllager befinden. Dort werden angeblich Experimente gemacht und es soll ein Umschlagplatz für Waren aussergewöhnliche Art sein.“, sagte Xoranya zu Kondo. Gut, dann lass uns nach etwas brauchbarem suchen. Ich werde etwas an den Berghängen nach dem Lager suchen und Du an der Küste. Xoranya nickte ihm zu, gab ihm einen Kuss und sagte, „Pass auf dich auf!“ Kondo zog sein Schwert, lächelte und murmelte, „Das hier wird mich beschützen.“

Die Suche nach dem Lager zog sich etwas in die Länge. Ständig wurde er von Trollen gesichtet oder überrascht. Doch Hilfe konnten sie nicht holen. Kondo hinterließ eine Spur aus abgetrennten Gliedmaßen, Köpfen und zweigeteilten Trollkörpern. Die Trolle stellten keine Besondere Gefahr für ihn dar. Für seinen Sohn und seine Genesung würde er sogar 10-mal so viele Trolle töten!

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Am Lager angekommen, traf er auf Xoranya. Sie blickte ihn ernst an und sagte, „Wo bleibst du so lange?“ Kondo beschrieb ihr was getan werden musste und setze gleich nach. „Ich habe 17 Trolle erlegt, und wie viele hast du?“ Xoranya lachte und schüttelte den Kopf. „Männer! Ich hab drei.“ Sie lächelte ihn an und auf einmal waren ihm die Trolle, die er getötet hatte nicht mehr wichtig. „Lass uns das Lager durchsuchen. Vielleicht finden wir etwas, das uns weiterhilft“, sagte sie zu ihm. „Ich halte dir den Rücken frei, auf geht’s!“

Xoranya durchsuchte mehrere Kisten mit dem Horde Zeichen und der Aufschrift ZORAMGAR. Es befanden sich überall abartige Waren in den Kisten. Tierkadaver, abgetrennte Tierteile, Stroh, Artefakte und seltsame Zettel. Unterwegs töteten sie rasch einige Trolle und Tauren, die teilnahmslos das Lager bewachten. Aber richtige Wachen waren hier nicht zu entdecken. Sie konnten sich fast frei im Lager bewegen. An mehreren Labortischen kamen sie vorbei und nahmen einige Proben und Schriftstücke an sich.
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Xoranya schaute ihn an, lächelte und sagte, „Wir machen uns auf den Rückweg. Das hier, sie klopfte auf ihre Tasche, wird uns hoffentlich helfen unseren Sohn von Lady Samtwisper heilen zu lassen. Und ich habe noch einige Trolle zu erledigen. Siebzehn, sagtest du?“ Kondo lächelte. „Dann lass uns aufbrechen, mein Stern“. Etwas bedrückt ging die Reise zurück nach Dolanaar. Sie müssten ihr Kind wieder sehen.

Die Freude der beiden war ausgesprochen ausgelassen. Sie begrüßten Lady Samtwisper und stürmten auf den kleinen Jordan zu. Sie umarmten und Küssten ihn. Er sah viel besser aus, als bei ihrer abreise. Lady Samtwisper hatte trotzdem keine guten Nachrichten für Sie. Sie sagte, „Es geht ihm zwar besser, aber geheilt ist er nicht. Ich hoffe, das ihr mir einige Proben besorgt habt, damit ich es genauer untersuchen kann.“ Xoranya und Kondo gaben ihr die Proben. Lady Samtwisper nickte leicht und sagte, „Wir haben das Gift so gut es ging enträtselt. Aber eine Komponente konnten wir nicht analysieren. Ich werde noch etwas länger daran arbeiten müssen.“ Xoranya und Kondo nickten nur traurig und bedankten sich für die großzügige Hilfe von Lady Samtwisper. Kondo frage sie, ob sie es zulassen kann, dass sie Jordan für diese Nacht mitnehmen. Lady Samtwisper nickte freundlich und sie verabschiedeten sich.

Zwischen Xoranya und Kondo lag Jordan im Bett. Er quietschte vergnügt, als wenn ihm nichts fehlen würde. In diesen Momenten waren beide sehr glücklich. Sie schauten sich verliebt an, küssten sich und spielten noch eine Weile mit Jordan. Xoranya fing an ein Schlaflied zu singen. Es war ein sehr schönes Lied. Kondo schloß die Augen und genoss ihre Stimme und diese Ruhe. Und obwohl es ein Kinderlied zum einschlafen war, dämmerte Kondo auch so nach und nach in den Schlaf.

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