Als sie in Lor’danel ankamen, wehte eine kühle Brise, erstes Anzeichen dafür, dass es Herbst wurde.
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Der Druide und der Gnom waren schnell gefunden und es kristallisierte sich heraus, dass die Ermittlungen noch nicht besonders weit fortgeschritten waren, was unter anderem daran lag, dass die Schildwachen mit der Bekämpfung der Elementarwesen beschäftigt waren, die dem kleinen Ort keine Ruhe lassen wollten.
Der Gnom schickte sie also los Fleischproben der heimischen Fauna zu beschaffen und sie in seine „Dröhnkisten“ zu legen, eigenartige mechanische Geräte die er wohl eigens für die Untersuchung angefertigt hatte. Weder Kondo noch Xoranya trauten dieser technischen Errungenschaft, jedoch schien sie insofern hilfreich zu sein, dass sie herausfanden von wo die Krankheit, die alle Tiere der Umgebung befallen hatte ihren Ursprung nehmen mochte: eine Höhle in den Bergen oberhalb der Wasserfälle.
Als die beiden die Höhle betraten, merken sie sofort dass etwas nicht stimmte. Niedere Dämonen bewegten sich unbehelligt darin, als wäre es ihr zu Hause.
Während Xoranya die Nachtratten einsammelte, die der Gnom für den Überträger der geheimnisvollen Krankheit hielt, schickte Kondo die Dämonen ins Jenseits. Auf diese Weise gelangten sie immer tiefer in die feuchte, muffige Höhle.
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Dort fanden sie in großen Käfigen eingesperrte aber noch gesunde Tiere, die wohl zu Versuchszwecken bereit gehalten wurden. Xoranya entließ die verängstigten Tiere aus ihrem Gefängnis.
Schließlich entdeckten sie am Ende der Höhle einen Apotheker der Verlassenen, der vor einem Tisch mit verschiedenen Reagenzien auf- und abspazierte und unverständliche Worte vor sich hinmurmelte.
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Die beiden schlichen sich im Schatten der Dunkelheit heran und schlugen im geeigneten Moment zu. Der Untote war so überrascht, dass er noch nicht einmal Zeit hatte sich zu wehren.
Xoranya und Kondo untersuchten den Arbeitstisch und fanden neben den unheilvollen Experimenten zahlreiche Notizzettel, welche seine Forschung dokumentierten.
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Darunter waren auch Briefe, in denen Xoranya die Handschrift Sorayas erkannte und welche auch von ihr unterschrieben waren.
Eine Ahnung stieg in Xoranya empor, dass dies alles nicht nur ein infamer Racheakt ihrer Stiefmutter war, sondern dass hinter dieser Krankheit viel mehr stecken mochte. Sie steckte alle Notizen ein, während Kondo den Tisch und sein Inventar zu Kleinholz verarbeitete.
Auf dem Weg nach draußen säuberten sie die gesamte Höhle von den Dämonen. Nichts mehr sollte übrig bleiben, was den Lebewesen in der Umgebung gefährlich werden könnte.
Ein seltsames Gefühl der Wut hatte Xoranya gepackt, als sie Sorayas Briefe entdeckt hatte. Indem sie die Dämonen im Licht vergehen ließ, stellte sich eine Befriedigung der Rachegelüste ein, die sie vorher nie gekannt hatte. Ein schlechtes Gewissen begann sie zu plagen, ob sie sich noch auf dem Weg des Lichts befand oder Gefahr lief davon abzukommen. Doch Kondo wusste ihre Zweifel zu verwerfen, dieses Mal.
Und so kehrten sie mit den gefangenen Ratten und den Forschungsnotizen des Verlassenen nach Lor’danel zurück. Der Gnom versprach sich gleich an die Untersuchung zu machen auch wenn es etwas dauern konnte.
In der Zwischenzeit wollte Xora nach Jordan sehen und auch Cyndra von den unheilvollen Neuigkeiten berichten.

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