Kondo wachte auf und war nicht erholt. Xoranya hatte sich in der Nacht im Bett ständig umher gewälzt. Sie schien einen schlechten Traum zu haben oder gar nicht erst einschlafen zu können. Etwas matt stand er auf und ging nach draußen. Xoranya stand vor einer idyllischen Landschaft. Ein Kristall summte leise und sie meditierte. Vorsichtig legte er seine Hand auf ihre Schulter.

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Sie öffnete ihre Augen. „Guten Morgen, liebster“. Sie küsste ihn und er sah sie besorgt an. „Es geht mir gut“, sagte sie. Ich habe meditiert und wir können sofort aufbrechen. Kondo lächelte sie an. „Das Licht ist mit uns und wird uns beschützen, wenn wir in Unterstadt eindringen.“

Im Galopp trafen sie am Bollwerk ein. „Wir müssen uns unauffällig verhalten. Unsere Tarnung ist perfekt“, sagte Kondo und sie gingen Vorsichtig durch das Bollwerk. Hier konnte sie ihre Maskerade testen. Alles blieb ruhig. Niemand beachtete sie oder wurde auf sie aufmerksam. Entspannt liefen sie zu den Toren von Loderon.

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Was für ein schöner Ort muss das hier früher gewesen sein. Er konnte es nicht fassen, das „stinkendes Fleisch“, die einstmals so herrliche Stadt, regierte. Xoranya und Kondo zogen sie ihre Kapuzen tiefer ins Gesicht und betraten die widerlichste Stadt die er jemals gesehen hatte.

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Es roch so widerlich, das er nah dran war sich zu übergeben. Die wachen wollte er am liebsten im Licht vergehen lassen. Doch sie waren hier um Informationen zu sammeln.
Die Wachen schöpften keinen Verdacht, als sie den Fahrstuhl in die untere ebene nahmen. Nur mühsam kamen sie mit der Orientierung zurecht. Doch schließlich fanden sie einen Wegweiser, der darauf hindeutete, das sie auf den richtigen Weg ins Apothekarium nahmen.
Es war grauenvoll. An der Decke waren lange Ketten befestigt, an deren Enden Leichen oder auch nur Leichenteile hingen. Es stank unglaublich. Kondo nahm Xoranyas Hand und sagte „Mir ist dermaßen übel, das ich mich gleich übergeben muss“. Xoranya schaute ihn an. „Wir müssen jetzt stark sein. Reis dich zusammen“. Kondo nickte und sie gingen weiter. In einem Nebenraum des Apothekarium fanden sie Menschliche Gefangene. Das war die Chance an mehr Informationen zu kommen.

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Kondo schickte Xoranya vor um die Gefangenen zu befragen. Er selbst stellte sich unbeteiligt an den Eingang um Xoranya abzusichern, falls etwas passieren sollte. Es verging viel Zeit. Kondo wurde schon unruhig, bis Xoranya ihn heran winkte. „Jordan ist hier in der nähe auf einem Hof untergebracht. Diese Frau kann uns den Weg zeigen. Wir werden sie mitnehmen!“ Kondo nickte und ging langsam auf den einzigsten Apotheker, der in der nähe stand zu. Mit einem kräftigen Ruck brach er ihm sein Genick und versteckte das Untote Wesen hinter einer Kiste. Xoranya brach die Gefängnistür auf und gab der Frau ein Beruhigungstrank. Mit einer schnellen Bewegung schnappte sich Kondo die Frau und nahm sie auf seine Schulter. Langsam, aber Vorsichtig verließen sie die Räume. Es wunderte Kondo schon, das sie niemand nach dem Grund fragte, warum er eine bewusstlose Gefangene trug. Das schien hier ganz normal zu sein.

Xoranya hielt kurz Kondo am Arm fest. „kannst du dich an die Abwasserkanäle erinnern“. Kondo nickte. „ Ich glaub ich kann sie finden. Wir sollten aber jetzt etwas schneller gehen.“ Vorsichtig betraten Sie die Abwasserkanäle. Etwa auf halber Strecke stand ein riesiges zusammengeflicktes Ungetüm als Wache am Ausgang. „Ich lenke es ab“, sagte Xoranya. Sie sprach den riesigen Fleischberg an und Kondo konnte unbemerkt an ihnen vorbei laufen. Hinter sich hörte er nach einer weile nur noch ein brüllen gefolgt von einem großen Lichtblitz. Konto lächelte. Das Licht wird euch alle heimsuchen.

Mit schnellen Schritten liefen sie zum Ausgang und riefen ihre Pferde. Die Gefangene erzählte von einer Burg Fenris auf einer Insel in der nähe. Dort würden sie erst einmal rasten und einen Plan ausarbeiten um Jordan zu befreien. Die Ankunft in der Burg war sehr herzlich. Die restlichen Einheiten hatten schon lange keinen Besuch von Außerhalb erhalten und fragten sie aus. Die gefangene war sehr dankbar und wurde gleich von einem Heiler verarztet. Ihre Kleider trockneten sie in der Burg am Kamin. Sie redeten noch eine zeit lang. Ziemlich erschöpft fielen sie ins Bett. Arm in Arm schliefen sie mit der Gewissheit ein, das sie bald ihren Sohn in den Armen halten konnten.

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