Xoranya hatte nicht wirklich gut geschlafen. Ständig kreisten ihre Gedanken um Jordan, wie es ihm jetzt ging und welche Angst er aushalten musste. Er war noch nie von ihr getrennt gewesen, nicht einmal wenige Stunden.
Als sie aufstand, hatte Kondo das Zimmer schon verlassen. Sie ging in den Gastraum hinunter, um nach ihm zu sehen.
Ein dunkel gekleideter Mann kam auf sie zu und sie stutze, da er ihr so vertraut vorkam.
„Grüß dich mein Stern,“ sagte er und Xora war sprachlos Kondos Stimme zu hören.
Er trug eine schwarze Kapuze und sein Gesicht sah so nackt aus, denn er hatte keinen Bart.
Kondo führte sie vorsichtig zum nächsten Stuhl, um ihr die Sache zu erklären.
„Wir müssen sehr vorsichtig sein und uns tarnen, wenn wir weiter nach Norden reisen. Deswegen habe ich mir neue Kleidung besorgt und war beim Barbier.“ Er schlug die Kapuze zurück und Xora schnappte unwillkürlich nach Luft. Kondo trug eine Glatze.
„Aber…was…du….“, mehr brachte sie nicht heraus.
Kondo versuchte sie zu beruhigen und redete beschwichtigend auf sie ein. „Wir brauchen auch für dich eine Tarnung.“
Xoranya machte sofort eindeutig klar, dass ein Haarschnitt für sie überhaupt nicht in Frage käme und Kondo musste wegen ihrem Protest schmunzeln. Natürlich hatte er nicht vorgehabt ihr die glänzenden langen blonden Haare zu nehmen. Aber andere Kleidung musste schon sein und so machten sie sich auf die Suche nach einem Händler.

Doch so einfach wie zunächst gedacht, gestaltete sich diese Aufgabe nicht. Menethil schienen sämtliche Schneider nach der Überschwemmung fluchtartig verlassen zu haben und auch unterwegs war ihnen kein Glück beschieden. Sie kamen an einer neuen Siedlung der Nachtelfen im Sumpfland vorbei und machten einen Abstecher zur Zuflucht im Arathihochland. Selbst in Burg Stromgarde waren sie aber ohne Erfolg.
Erst am Nistgipfel im Hinterland schien sich eine Lösung aufzutun. Dort wusste man wenigstens, an wen sie sich vertrauensvoll wenden konnten.
Und so beschlossen sie sich nach der langen Reise erst einmal einige Stunden auszuruhen.
Arm im Arm versuchten sie, es sich auf einem kleinen Stockbett bequem zu machen.

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