Kondo wachte schweißgebadet auf. Ein schrecklicher Traum plagte ihn. Er sah es immer und immer wieder vor seinem Auge, wie jemand sein Kind quälte und es schließlich tötete.
Er richtete sich im Bett auf und sah zu Xoranya, die noch schlief. Vorsichtig verließ er das Zimmer um sie nicht zu wecken. Wenn sie Jordan retten wollten, mussten sie sich eine Tarnung zulegen. Sie konnten nicht riskieren unterwegs erkannt zu werden. Seine Rüstung würde auffallen und sein Aussehen musste er ändern.

In Menethil war es nicht einfach einen Barbier und einen Schneider aufzutreiben. Die Stadt war durch die Katastrophe in Teilen überschwemmt und viele Händler hatten die Stadt verlassen.
Kondo ging zum Besitzer und fragte nach einem Barbier und einem Schneider. „Werter Herr Connor, wir haben solche Händler nicht mehr in unserer Stadt. Aber meine Frau könnte helfen.“ Kondo überlegte nicht lange. „Abgemacht. Ich bin bereit. Rufe deine Frau und wir können loslegen.“ Kondo setzte sich auf einen Stuhl im Gasthof und schaute den Besitzer an. „Auf auf, der Herr.“ Etwas verdutzt rannte der Wirt in die Küche und schrie, „Fuski komm schnell.“

Kondo schaute sich im Spiegel an. Er drehte den Kopf in alle Richtungen. Seine Haare hatte er färben lassen und sein Bart war abrasiert. Seltsam, wie man mit kleinen Änderungen sein Aussehen verändern kann. So ganz ohne Bart fühlte er sich etwas nackt. Es war sehr eigenartig sein Gesicht im Spiegel zu betrachten.
„Hmm, ich denke das geht nicht weit genug.“ Er schaute die Frau des Gasthofbesitzers an und sagte, „Das muss alles runter!“. Die Frau sah ihn entsetzt an. Kondo lächelte und nickte der Frau zu. „Nur zu! Runter mit dem Haar“.
Einige Zeit später betrachtete sich Kondo abermals in dem Spiegel und drehte den Kopf nach allen Seiten. Seine Augen wurde gross. Nun gut, dachte er. Etwas radikal, aber für die Tarnung sehr wichtig. Wenn das hier alles vorbei sein wird, würde er seine Haare und den Bart wieder wachsen lassen. Hoffentlich erkennt mich Xoranya wieder, wenn sie aufwacht.

Der Wirt trat an ihn heran. Ihre Kleidung wird bis zur Mittagsstunde fertig sein. Gut das sie noch alte Sachen dabei hatten, die meine Frau nur ändern muss. Kondo drückte ihm ein paar Goldstücke in die Hand und sagte, „Und nun bereite uns ein üppiges Frühstück zu. Ich will meine Frau überraschen.“

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