… Dunkelheit. Die Stille machte ihm sorgen. Er konnte nichts sehen. Gespannt wartete er darauf irgendetwas zu hören oder zu sehen. Aber nichts passierte. Sein Körper fühlte sich irgendwie taub an. Dunkelheit…

Ein seltsamer Streifen war am Himmel zu sehen. Ein lila Band streckte sich von einem Ende seines Sichtfeldes bis in das andere. Er blinzelte und schüttelte den Kopf. Eine riesige Röhre, die in der Erde verschwand, war hinter einem riesigen Monster zu sehen. Die Röhre kam ihm bekannt vor. Warum konnte er sich nicht daran erinnern. Was passiert hier?
Er blinzelte wieder. Moment! Das riesige Monster!
Plötzlich fühlte er Schmerzen. Er lag auf dem Boden. Jetzt verstand er auch, weshalb er den Himmel so weit überblicken konnte. Die Röhre gehört zu einer Manaschmiede. Er war in Nethersturm.
Das Monster schlug kräftig auf ihn ein. Der Schlag war ungewöhnlich stark. Die Luft blieb ihm weg. Er spürte, wie eine Rippe brach. So schnell er nur konnte, rollte er sich zur Seite und stand auf. Gerade rechtzeitig, den der nächste Schlag hätte ihn bestimmt getötet.
Langsam kamen die Erinnerungen an seinen Auftrag zurück. Eine Basis mit dem ungewöhnlichen Namen ‚Area 52‘. Ein Draenei, der ihn warnte.
Er duckte sich. Der Schlag ging ins leere.
Vier Manaschmieden sollte er deaktivieren. Die ersten drei Manaschmieden zu deaktivieren war kein Problem. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, obwohl er allein unterwegs war.
Das Blocken der Schläge war anstrengend. Die gebrochene Rippe machte es ihm nicht einfach zu atmen.
Jetzt viel ihm endlich der Name dieses Riesen ein. ‚Ever-Core the Punisher‘ wurde er genannt. Man hatte ihn gewarnt, aber das er ihn so schnell treffen würde, hätte er nicht gedacht.
Die vierte Manaschmiede sollte man nicht allein deaktivieren, sagte man ihm. Das hatte Kondo auch nicht vor. Er wollte nur die Lage auskundschaften.
Schwer atmend trat er den Rückzug an. Kondo musste sich oft selbst heilen. Seine Gesundheit war schwer angegriffen. Mit einem Betäubungsschlag verschaffte er sich etwas Luft. Er sprang in eine Felsspalte, heilte sich und beschwor sein Schlachtross. Hinter sich hörte er das Monster noch wütend schreien. Aber es erreichte ihn nicht mehr. Schwer verletzt rettete er sich in die ‚Area 52‘.

Kondo war deprimiert. Es ärgerte ihn, das er sich zurückziehen musste. Wegzulaufen war nicht seine Art. Aber es rettete sein Leben. Er hatte es gerade so überlebt. In ‚Area 52‘ kümmerte man sich um seine Wunden. Sie waren zahlreich, aber nicht so schlimm. Die gebrochene Rippe machte ihm zu schaffen. Damit konnte er nicht weiterkämpfen. Er musste eine Pause einlegen.

Am nächsten Tag wachte Kondo mit Schmerzen auf. Er vermisste Xoranya. In ihrer Nähe würde es ihm besser gehen. Ihre Küsse würden seine Schmerzen lindern. Sie würde ihn umsorgen und pflegen. Hoffentlich würde er sie bald wiedersehen.

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