am selben Tag:

Kondo konnte es nicht glauben. Nach all den Tagen in Sturmwind wurde er von jemanden angesprochen, der für die SI:7 arbeitet.
Der Mann gab sich nicht zu erkennen. Es war Abend und Er stand in einer dunklen Seitengasse. Kondo traute niemanden, der sich in dunklen Seitengassen aufhält, aber er hörte ersteinmahl zu. Er erzählte, das Spähtrupps des SI:7 von ungewöhnlich intensiven Aktivitäten der Defias in Westfall berichteten. Kondo sollte nach Westfall reisen und Agentin Kearnen kontaktieren. Mit einem flüstern fügte Er noch eine wichtige Information an. „Und solltet Ihr entdeckt werden, wird der SI:7 strikt leugnen, dass er Euch kennt“. Danach war er so schnell verschwunden, wie er aufgetaucht war.
Um nicht aufzufallen, musste Kondo sich eine andere Rüstung besorgen. Am besten eine Rüstung der Wache von Sturmwind. Als normale Wache würde er nicht auffallen.
Da Kondos Schmiedefähigkeiten gut ausgereift waren, schmiedete er sich selber eine Wachrüstung. Die Rüstung passte ausgezeichnet und es war kein Unterschied zur richtigen Wache von Sturmwind zu erkennen. Allerdings fehlte noch eine Kleinigkeit. Er konnte nicht mit seinem Schlachtross in Westfall auftauchen. Deshalb kaufte er sich ein normales Pferd. Mit einem prickelnden Gefühl im Bauch machte er sich auf den Weg nach Westfall.
Die Agentin hielt sich in der Nähe des Turms versteckt. Durch eine geheime Geste gab sie sich zu erkennen.
Die Agentin sprach ruhig zu ihm.
„Ich überwache diesen Turm jetzt schon seit Wochen. Kürzlich kam eine größere Lieferung aus dem Dämmerwald an und mit dieser Lieferung kamen auch diese Wachen. Was sie sind? Das weiß ich genauso wenig wie Ihr. Eines kann ich Euch aber sagen: Menschen sind das nicht. Wie dem auch sei, bei der Lieferung war eine Truhe dabei und ich vermute mal, das ist es, was diese Monstrositäten bewachen. Die Kreatur mit den Stacheln hat einen Schlüssel, den wir brauchen. Beschafft Euch den Schlüssel, dringt in den Turm ein und stellt fest, was in dieser Truhe ist. Berichtet dann Meister Mathias Shaw, was Ihr herausgefunden habt.“
Es war nicht schwer den Schlüssel und Klaven Jagdrufs Tagebuch zu besorgen. Er fühlte sich etwas unwohl. Der Schurke hatte eine vergiftete Klinge benutzt. Kondo hoffte, das Meister Mathias Shaw ihm helfen wird.
In Sturmwind angekommen traf Kondo auf Meister Mathias Shaw. Er sah grimmig aus und kam gleich zum Punkt des Auftrages. Er schaute Kondo an und sprach mit einem seltsamen Tonfall zu ihm. „Es scheint, als hättet Ihr mehr Informationen bekommen, als selbst ich erwartet hätte. Es ist schon seltsam, wie das Schicksal manchmal spielt. Ein Heilmittel? Hmm… Geht hinunter in den Keller und sprecht mit Dok Mixilpixil: Vielleicht kann er Euch helfen.
Der Dok konnte Kondo helfen. Er fühlte sich frisch und war bereit Xoranya auf dem Markt zu treffen. Die Rüstung zog er nicht aus. Er würde sich einen kleinen Spaß damit erlauben …

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s