In der Festung war es noch etwas ruhig. Das würde sich in ein paar Stunden ändern. Blut würde fließen. Kondo hoffte, das ihre Verluste sich in Grenzen halten würde.
Still stand er auf einer der Festungsmauern. Er blickte in die Ferne und verschaffte sich einen Überblick. Er inspizierte die vorhandenen Kanonen und prüfte die Werkstatt, wo die Katapulte gewartet wurden. Kondo war zufrieden. Es schien alles gut zu laufen.
Nachdem er die Festung geprüft hatte, machte er sich auf den Weg um die Tempelwächter zu empfangen.

Sie waren vollzählig anwesend. Nacheinander schaute er sich die Kämpfer an. Das Training hatten sie bestanden. Nun musste er sie durch die kommende Schlacht bringen. Niemand von ihnen durfte fallen. Das würde er sich nicht verzeihen. Aber darüber durfte er nicht nachdenken.

In einer feurigen Rede stimmte Kondo die Tempelwache auf den kommenden Kampf ein. Er forderte von Ihnen, das jeder mindestens Zehn Anhänger der Horde töten soll. Er ballte die Faust und erwartete, das sie der Horde kräftig in den Hintern treten würden.

Schweigsam betraten sie die Festungsmauern. „Bleibt zusammen“ sprach er zu ihnen. Soweit sie sehen konnten, waren die Belagerungsmaschinen des Feindes aufgestellt. Überall wimmelte es von diesem Abschaum. Eine riesige Übermacht stand ihnen entgegen.

Der Lärm war Ohrenbetäubend. Kanonendonner übertönte Kondo’s Befehle. Sie waren umgeben von hunderten Feinden. Die Tempelwache schlug sich gut. Schwerter, Kolben und Äxte spalteten die Gegner reihenweise. Sie standen in einem See voll Blut und die Feinde rückten immer näher an sie ran. Kondo blieb leider nichts anderes übrig. Er befahl den Rückzug. Zähneknirschend gab er die Befehle. Für dieses mal hatten die anderen Gewonnen, aber das würde sich in kürze ändern.

In Dalaran angekommen trafen sie sich im „Zauberkasten“. Kondo sprach ihnen Mut zu. Es war keine Schande sich zurückzuziehen. Sie hatten gut gekämpft und die Tempelwache hatte keine Verluste zu beklagen.
Manari übte Kritik an der Vorgehensweise ihres Kampfes. Sie hätten woanders kämpfen sollen. Das konnte Kondo nicht zulassen. Er schaute sie ernst an und fragte sie, ob sie dem Kommando angehört. Mit harten Worten sagte er ihr, das sie für diesen Kampf nur Befehlsempfänger sei. Sie sollte sich nicht anmaßen die Taktik zu kritisieren.
Manari stand im Moment unter Beobachtung, da sie sich unerlaubt von der Truppe entfernte. Kondo musste sich mit Saviya absprechen. Diese Aufmüpfigkeit ihren Vorgesetzten gegenüber muss aufhören. Solche Kämpfer konnte er nicht gebrauchen. Das würde die Moral der Truppe untergraben. Notfalls würde er sie abkommandieren. Es gab genügend Arbeit auf anderen Kontinenten. Späher brauchten sie überall.

Jeder von Ihnen bekam ein Lob für den Kampf in Eintausend Winter ausgesprochen. Ein Eintrag in ihre Unterlagen würde das ebenfalls belegen. Das würde sich auszahlen in ihrer weiteren Karriere.

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