Ein Lächeln huschte über Valessias fahles Gesicht, als sie von ihrer neuen Auftraggeberin der Apothekervereinigung den Namen des Zieles erfuhr : Xoranya Connor.
Welch Ironie, dass ihr tapferer Ehemann nicht vor all zu langer Zeit ihrem Griff entkommen war. Genau genommen war es ohnehin Fendevs Schuld, aber was wollte sie schon von einem Lebenden erwarten. Er wäre ein nettes Versuchsobjekt gewesen, wäre Fendev nicht so unvorsichtig gewesen und hätte ihn am Leben gelassen.
Das einzige vor dem sie wirklich noch soetwas wie Respekt hatte, waren diese unsäglichen lichtgläubigen Paladine.
Leben, Tod, Leben, ein faszinierendes Spiel fand Valessia.
Und so fiel es ihr nicht schwer seine Spur wiederzufinden. Fand sie ihn, so fand sie auch die Frau.

Ihre Spione hatten gute Arbeit geleistet.
Seenhain war eine abgrundtief hässliche idyllische Stadt.
Und die Wachen waren viel zu sehr mit den Orcs und Gnollen beschäftigt, als dass ihnen ein dunkler Schatten im Gebirge aufgefallen wäre.
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Und so beobachtete sie.
Auf den richtigen Augenblick wartend.

Die Frau schien seit neuestem großen Gefallen daran zu finden auf einer Bank vor dem Gasthaus zu sitzen. Dabei hielt sie ein Bündel in den Armen, zu dem sie sprach und sang.
Die Apothekerin hatte nicht erwähnt, dass sie ein Kind hätte. Aber umso besser. Zwei Fliegen statt einer. Die Runen auf ihrem Schwert lechzten nach Blut, doch sie zwang sich zur Ruhe als sie sah, wie ein Mann sich näherte und sofort Liebkosungen an die beiden verteilte.
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Drei Fliegen, dachte sie. Der Tag entwickelt sich ja prächtig!
Nach einer langen Unterhaltung machten sich die Menschen auf zu den Ställen. Valessia verließ ihr Versteck und folgte ihnen. Sie ritten nach Elwynn und Valessia musste einen Umweg machen, um den Turm am Taleingang zu umgehen. Doch schon bald hatte sie ihre Spur wiedergefunden, als sie am Holzfällerlager ein Haus betraten.
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Sie wartete. Doch nichts geschah. Der Paladin wechselte mit einem der Bauern einige Worte, dann verschwand er wieder im Haus. Die Nacht brach herein ohne dass sie anstalten machen wollten, wieder nach Seenhain zurückzukehren.
Valessia behielt das Haus weiter unter Beobachtung.

Es war perfekt. Nah am Waldrand. Das äußerste der kleinen Siedlung. Kein Militär. Keine Wachen.
Der richtige Augenblick war gekommen.
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