Xoranya stand in der Valianzfeste vor der Statue von Varian Wryn und las die Inschrift am Monument, als plötzlich Kondo mit lautem Scheppern vom Himmel fiel. Sie zuckte zusammen und schaute ihn überascht an. Diesen Auftritt hatte sie nicht erwartet. Kondo lachte. „Hallo, mein Stern!“ Nachdem sich Xoranya wieder gefaßt hatte, fiel sie Kondo um den Hals. „Erschreck mich doch nicht so“, lachte sie. Langsam löste sie sich wieder und sah sich verstohlen um.
„Ich habe dir doch von einem Spezialauftrag für den Tempel erzählt“, sagte sie leise. Kondo nickte.
„Saviya möchte, dass ich etwas über die Aktivitäten der DEHTA herausfinde.“ Sie strich über ihre Rüstung, ihren Wappenrock hatte sie abgelegt. „Unerkannt. Die Druiden sollen sich nicht beobachtet fühlen.“
„Dann sollte ich meinen Wappenroch vielleicht auch ablegen,“ fragte Kondo.
Xoranya nickte. „Also wenn du mich fragst, hat das bestimmt was mit dem Zwist innerhalb des Zirkels zu tun, aber …ich hab nichts gesagt.“ Sie legte einen Zeigefinger auf die Lippen und schüttelte den Kopf.
Nachdem auch Kondo seinen Wappenroch verstaut hatte, brachen sie zum Lager der DEHTA auf.

Erzdruide Lathorius begrüßte sie freundlich und ehe sie sich versahen, hatten sie eine ganze Menge Arbeit am Hals. Der Nachtelf sprach unentwegt von einem Dämon, den sie bekämpften und Xoranya brauchte eine Weile um zu verstehen, dass er Hemet Nesingwary meinte. Irritert sahen die beiden Paladine zur Statue des Zwerges, die im Zentrum des Lagers brannte und dunkle Rauchwolken in den Himmel spuckte.

Die Jäger von Nesingwary waren leicht aufzuspüren. Sie wilderten ohne Rücksicht auf Verluste und schienen sich auch keiner Schuld bewußt zu sein.
Sie retteten junge Mammuts aus Jägerfallen und spürten die Agenten von Nesingwary in der Tundra auf.
Xoranya hatte ein gutes Gefühl. Noch nie war ihr bewußt gewesen, dass die einheimischen Tiere des Schutzes bedurften. Sie glaubte wirklich, dass die Arbeit der DEHTA hier notwendig war und konnte die ganze Heimlichtuerei überhaupt nicht verstehen.
Der Erzdruide schien mit ihrem Engagement sehr zufrieden zu sein und so zogen sie nach getaner Arbeit zur Valianzfeste und redeten noch lange über ihre Erlebnisse bis ihnen vor Müdigkeit die Augen zufielen.

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