Seine neue Rüstung schien etwas zu groß zu sein. Er zappelte zum Unmut vom Rüstungsmeister herum. „Bleiben Sie doch bitte einmal ruhig stehen“, sagte der Rüstmeister übertrieben höflich. „Das passt vorne und hinten nicht“, erwiderte Kondo. „Ich gebe mir große Mühe Sir Connor. Ich muss die Rüstung noch einmal verändern. Ziehen sie sich bitte um und kommen sie in ein paar Tagen wieder.“ Etwas mürrisch trat er auf die Straße und ließ die Tür etwas zu heftig ins Schloss fallen. Mit den Fingern durchfuhr er seinen Bart. In der Gefangenschaft hatte er ziemlich abgenommen. Hoffentlich erkannte Xoranya ihn noch.

Mit einem lächelnden Gesicht betrat er das Haus von Nezihe. Sein Liebe saß am Feuer und träumte. Eine wärmende Kraft durchströmte ihn. Er trat an Sie heran, schaute in ihre Augen und ohne ein Wort zu verlieren, küsste er Sie leidenschaftlich. Nach endlos langer Zeit voller Zärtlichkeit, setzten sie sich und berichteten sich gegenseitig von ihren Erlebnissen.

Obwohl Nezihe Xoranya Ruhe verordnete, machten die beiden einem kleinen Spazieren durch Sturmwind. Unterwegs brauchte Xoranya öfter eine kleine Pause, aber sie genoss die frische Luft und am Ende landeten sie im Gasthaus zum „pfeifenden Schwein“ und labten sich an den Speisen und Getränken.

An seinen Besuch beim Rüstungshändler dachte er schon lange nicht mehr.

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