Das Feuer wärmte ihn etwas. Das bisschen Holz würde nicht lange reichen. Stumpf schaute er ins Feuer, bis es erlosch.
Langsam kamen die Erinnerungen wieder. Er erinnerte sich an eine Arena. Hunderte jubelten ihn und seine Mitstreiter zu. Der Kampf war hart und dauerte lange. Dann sah er ein riesiges weißes Geschöpf, das Anlauf nahm, und Kondo quer durch die Arena schleuderte. Danach war alles wie ausgelöscht. Keine Erinnerung daran, wie er hierher kam.
Seine Taschen waren weg und die Waffe fehlte. Die Rüstung war hinüber und hing in Fetzen an ihm. Der Rüstungsschmied würde Tage brauchen die Rüstung zu reparieren.
Wie komme ich nur schnell nach Dalaran, frage er sich. Hatte er nicht ein Flugtier? Wie hieß es bloß? Wo war es? Wo war sein Reittier?
Weit und breit war keine Stadt zu sehen. Er musste zu Fuß weiter. Wenn er bloß nicht so frieren würde!
Er sehnte sich nach Xoranya. Wäre er nur bei ihr geblieben. Jetzt saß er hier allein und niemand war da, um ihn aufzubauen. Kondo blickte auf und sah den Sternenhimmel. Er ballte die Faust und schrie „Xoranya, ich werde dich finden!“.
Langsam stand er auf. Seine Hand öffnete sich. Ein kleines Stück Fleisch kam zum vorschein. Das Stückchen Nagetier würde er noch aufheben. Hoffentlich finde ich unterwegs etwas zu essen. Mit schweren Schritten schlug er verwirrt und ständig in Selbstgespräche vertieft irgendeine Richtung ein. Er würde schon ankommen. Irgendwie …

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