Die Reise in die Pestländer war beschwerlich. Irgendwas stimmte nicht. Nachdem er Sturmwind verlassen hatte, fühlte er sich nicht wohl. Doch er reiste weiter. Xoranya hatte vor in Herdweiler als Ausbilderin zu arbeiten. Deshalb hatte sich Kondo etwas früher aufgemacht, um ein neues Heim für die zukünftige Familie zu finden. Ganz so glücklich war Kondo mit Xoranya Entscheidung nicht. Als Hochschwangere einen Ausbildungsjob zu übernehmen war seiner Meinung nicht gut. Er hatte Sorge um sie und sein zukünftiges Kind.

In Andorhal musste er eine Pause einlegen. Die Allianz hatte hier einen kleinen Stützpunkt und kämpfte gegen die Überreste der Geißel. Ein Schluck Wasser und eine Portion Fleisch nahm er zu sich. Danach fühlte er sich etwas besser. Als er am Feuer saß und sich erholte, huschte eine dunkle Vorahnung an ihm vorüber. Er schüttelte den Kopf und kniff die Augen zusammen. Für sowas hatte er Zeit. Mit einem Ruck stand er auf, sprang auf sein neues Schlachtross und ritt in Richtung Herdweiler.

Das schlechte Gefühl wurde stärker, je näher er Herdweiler kam. Erst jetzt bemerkte er die vielen Seuchenwagen. Erschrocken machte er halt und zog ruckartig seinen Streitkolben vom Rücken. Sehr wachsam ritt er weiter. Jedes Geräusch in der Nähe analysierte er und wog ab, ob davon Gefahr ausging.
Etwas traf ihm am Kopf und Kondo fiel bewusstlos vom Pferd …

… so dunkel. Benommen versuchte er aufzustehen. Doch wo immer er war, es war nicht hoch genug um zu stehen. Um genau zu sein, es war nicht groß genug um sich überhaupt zu bewegen.

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