Kondo schaute zum Himmel. Diese Wolken wollten einfach nicht verschwinden. Es regnete nun schon seit Stunden. Er zog sein Regencape über und machte sich auf den Weg zu seinem neuen Heim in den Feldern des Hügellands, wo Xoranya auf ihn wartete.

Mit offenem Mund blieb er vor der Haustür stehen. Im Eingang stand Xoranya. Sie hatte ein wunderschönes Kleid an. Es lag eng an ihrem Körper an. Wie schön sie doch ist, dachte er bei sich. Ihr kugelrunder Bauch mit ihrem Kind drin, machte sie nur noch schöner. Sie sprachen kein Wort, sondern umarmten sich innig und küssten sich leidenschaftlich. Sie freuten sich nach so langer Zeit wieder vereint zu sein.

Im ganzen Haus verbreiteten sich wohlriechende Düfte. Den ganzen Tag schon bereiteten sie sich auf den heutigen Abend vor. Ihre offizielle Einweihungsfeier wollten sie im engen Kreis ihrer Freunde feiern.
Kondo wendete den Braten über dem Feuer. „Das riecht aber gut mein Schatz“, sagte Xoranya und drückte ihm ein Kuss auf den Mund. Kondo lächelte und meinte nur „Ich hoffe, dass es auch schmeckt“. Er probierte gerne neue Fleischsorten und Kräuter aus. Das Wurmfleisch am Spieß war ein voller Erfolg bei ihren Freunden. Wenn er nach dem Krieg gegen die Geißel aus dem Dienst entlassen wird, und in Sturmwind im „Pfeifenden Schwein“ als Koch arbeitet, musste er so viele Gerichte wie möglich zur Auswahl stellen.
Er wollte sich ganz auf seine Familie konzentrieren, seinen Sohn aufwachsen sehen, mit Xoranya den Hof bestellen und ganz normale Arbeit verrichten.

Nach und nach trafen ihre Freunde ein. Irbisil war der erste mit einem sehr eigenartigen Geschenk. Er schenkte den Connors eine Kakerlake, die angeblich Mäuse frisst. Beide lächelten sich an und verwahrten das Tier sicher in einer Kiste. Na ja, ist halt ein Druidengeschenk. Amârânth folgte nur wenige Minuten später. Rayâ, seine neue Schülerin, hatte Schwierigkeiten den Hof zu finden, aber fand sie schließlich doch noch. Sie schenkte ihm ein gutes Buch. Ihre langjährige Freundin Nezihe traf auch noch ein und somit sollte ein schöner Abend beginnen.

Der Tisch bog sich unter den Lasten von Braten und Getränken. Sie redeten lange. Um die guten Mahlzeiten und Getränke von Xoranya besser zu verdauen, besichtigten Sie alle den neuen Hof. Die Felder, Obstbäume, Weingarten, Gemüsegarten und den Stall.

Am späten Abend zogen sich alle erschöpft zurück. Rayâ bezog das Gästezimmer. Xoranya und Kondo zogen sich in ihr Schlafzimmer zurück. Erst ein paar Stunden später schliefen sie glücklich Arm in Arm ein.

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