Kondo saß am Fluss in der Nähe von Ammertannhütte. Er angelte und träumte vor sich hin.
Die Angel zuckte ganz plötzlich und riss Kondo aus seinem Traum. Das muss ein riesiger Brocken sein. Die Angel war schwer zu halten, doch Kondo gab nicht auf. Nach gefühlten Zehn Minuten war der Fisch entkräftet und er konnte den Fisch herausholen. Es war ein riesiger Winterlachs. Die Fische waren heute sehr daran interessiert in Kondos Tasche zu landen. Darüber freute sich Kondo, denn Fische waren derzeit sehr begehrt bei den Bewohnern Azeroths. Das war pures Gold.
Angeln war sehr entspannend für ihn. Hier in der Natur, in der Stille des Waldes, konnte er sich von den Kämpfen erholen. Es war die reinste Entspannung.
Ein leichtes lächeln umspielte seinen Mund. Er dachte an Xoranya. Was sie wohl gerade macht?
Diese Frau hatte ihn verändert. Die wilden Jahre davor waren vorbei und er war froh darüber.
Er freute sich auf den heutigen Abend. Endlich war es soweit. Die Scherbenwelt erwartete Xoranya und Kondo würde sie heute begleiten. Nach so vielen Wochen, würden sie gemeinsam ein Gasthaus beziehen und zusammen ein Zimmer mieten. Sie konnten ihren magischen Stein dort prägen lassen und jeden Tag gemeinsam einschlafen.
Aber bevor es soweit war, musste er noch einen Auftrag für Brugar Steinscher erledigen.

Ein eigenartiger Auftrag wartete auf ihn. Brugar Steinscher im Lager der Westfallbrigade wollte unbedingt ein Fässchen mit „zum Heulen gutem Fusel“ haben. Typisch Zwerg! Ohne Fusel kommen die Zwerge nicht aus. Vielleicht leben sie deshalb so lange, dachte Kondo und lachte in sich hinein.
Es war schon spät und Kondo wollte diesen Auftrag schnell erledigen. Er streichelte Remus, bevor er ihn sattelte. Er war stolz auf ihn. Noch nie hatte Remus ihn in Stich gelassen. Er ist ein schönes und schnelles Tier. Fallensteller „Hugh Glass“ war nicht weit entfernt. Für Kondos Verständnis war das ein schrecklicher Fusel und viel zu teuer. Aber egal, er kaufte ihn und begab sich zurück zum Lager der Westfallbrigade.
Die Bezahlung war sehr gut. Er konnte das Geld gut gebrauchen, da er in kürze das Kaltwetterfliegen erlernen wollte.

Voller Freude machte er sich auf den Weg nach Sturmwind um Xoranya zu treffen. Er blickte voller Hoffnung in die Zukunft.

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