Kondo lag im Bett und hasse es. Dieser Jaysin hatte immer ein Auge auf ihn. Manchmal konnte er ihn austricksen. Wenn Jaysin das Zimmer verließ um sich eine Pfeife anzustecken, schlich sich Kondo hinaus. Er hielt es nicht mehr aus in dem Zimmer. Er genoss es sich hinausschleichen und durch Süderstade zu laufen. Diese grüne Oase tat seiner Seele gut.
Seine Rüstung war noch sehr schwer für ihn. Aber täglich legte er sie an und trug sie für eine Weile. Er wollte so schnell wie möglich wieder den Kampf aufnehmen.

Heute war ein besonderer Tag. Xoranya wollte ihn abholen und mit ihm eine kleine Reise unternehmen. Er wusste zwar nicht wohin, aber die Hauptsache war, er musste nur raus hier!
Entspannt lag er auf dem Bett und Jaysin stand daneben. Dieser elende Hund. Den wert ich mir mal vorknöpfen, wenn ich wieder gesund bin, dachte er bei sich und lächelte.

Er hörte schon von weitem ihre Schritte auf der Treppe. Sein Herz hüpfte vor Freude. Sie setzte sich vorsichtig auf das Bett. Xoranya lächelte und er umarmte sie. Leidenschaftlich küssten sie sich. Im wurde ganz schwindelig von so viel Leidenschaft. Er hatte Sie so vermisst. Endlich hatten sie sich wieder.
Kondo störte die Anwesenheit von Jaysin. Er drängte zum Aufbruch. Er wandte sich an Jaysin und fragte nach seiner Hose. Jaysin schaute ihn an und behaupte doch ganz frech, das sie in der Reinigung sei.
Kondo schaute ihn böse an und sagte zu ihm: „Das ist nicht dein Ernst!“
Xoranya kicherte im Hintergrund. Kondo lief zum Schrank und zog seine Rüstung an, schaute Jaysin an und sagte: „Danke für deine Hilfe, aber ich denke nicht, das wir uns wiedersehen“.

Die Reise verlief etwas holprig für Kondo. Vom Flug wurde ihm übel. Er war froh als der Greif im Hügelland landete. Xoranya schaute ihn besorgt an. Kondo umarmte Sie und beruhigte ihr Gewissen. Es geht mir gut. Ich muss mich noch etwas an die schwere Rüstung gewöhnen. Lass uns zu dieser Brücke reiten, die du entdeckt hast.

Die Brücke sah brüchig aus. Ihre Reittiere ließen sie am Felsen zurück. Langsam, Schritt für Schritt, gingen Sie über die lange Hängebrücke im Norden. Doch sie hielt ihrem Gewicht stand.
Sie betraten eine schöne Landschaft. Im Hintergrund waren Ruinen zu sehen. Es war so grün und die Vögel flogen froh umher. Nur, etwas war eigenartig hier. Eine Vielzahl von Drakin tummelten sich um die Ruinen.
Kondos Blut geriet in Wallung. Er sah zu Xoranya. Sie verstand Ihn im selben Augenblick und nickte ihm zu.
Die ersten Kämpfe gegen die Drakin waren für Kondo noch anstrengend. Aber von Schlag zu Schlag kam seine Kraft wieder. Wie im Rausch fielen die Drakin seiner Axt zum Opfer. Xoranya musste Kondo bremsen. „Nicht so stürmisch liebster“ sagte sie. Er lächelte sie an, warf ihr einen Kuss zu, schrie „Für das Licht“ und stürmte in die Reihen der Drakin. Xoranya lächelte ihn an und sagte kurz und knapp „Ich glaub, du bist wieder der Alte“.

Seltsame Artefakte sahen sie und ein großes Steingesicht war aufgestellt. Sollten hier die Trolle ihre Voodoo-Praktiken zelebrieren? Xoranya beschloss Saviya von diesem Ort zu erzählen. Sie sollte davon Erfahren. Dieser unheimliche Ort muss enträtselt werden.

Vorsichtig traten sie den Rückzug an. In einem kleinem Haus im Hinterland begaben sich die beiden zu ruhe. Kondo zog die Rüstung aus und viel ins Bett. Das war eine anstrengende Tour. Aber er war froh sie gemacht zu haben. Er drückte sich im Bett an Xoranya und sie erzählten sich noch eine Weile Geschichten und neckten sich.
Erschöpft schliefen die beiden ein, mit der Gewissheit, dass auf sie weitere Abenteuer warten.

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