Xoranya hatte gerade mit Phin gesprochen, als Kondo sie begrüßte. Sein Lächeln vertrieb ihre düsteren Gedanken. Er erzählte von einem Waisenkind in Sturmwind, dem er zum Fest der Schlotternächte eine Freude machen konnte.
Wie er so dastand und redete, fiel Xoranya auf, wie sehr er sich verändert hatte, seit sie sich das erste Mal trafen.
Er trug eine glänzend polierte Rüstung und ein edles Zweihandschwert auf dem Rücken. Aus dem unscheinbaren Paladin war ein stattlicher, Würde ausstrahlender Krieger des Lichts geworden. Das Licht schien ihn zu lieben, da es in so kurzer Zeit solche Stärke in ihm geweckt hatte.
Xoranya griff in Gedanken nach dem Madaillon, das um ihren Hals hing und schlagartig kam die Erinnerung an den Tod ihres Vaters zurück. Sie hatte versucht, diese schreckliche Erfahrung durch Gebete in der Kathedrale zu lindern. Doch die Wut und der Hass auf die Geißel und ihre Schergen fraß sich langsam in ihr Herz.
Von Phin hatte sie erfahren, dass auch hier in Süderstade erste Anzeichen einer neuen Seuche zu spüren waren. Und so hatte sie Kondo hierher gebeten, um der Sache nachzugehen.
Xoranya und Kondo machten sich auf die Suche nach Phins vermissten Freunden.
Und wie sie so neben Kondo herritt, spürte Xoranya wie sich der dunkle Schleier von ihrem Herzen löste und einer angenehmen Wärme wich.

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