Mit einem, fast nicht zu erkennenden lächeln, dachte Kondo an den gestrigen Tag. Viele Ereignisse sind passiert seitdem er ein neues zuhause fand.

Er mußte oft an Xoranya denken. Was war das bloß? Schon seit sehr langer Zeit hatte er diese Gefühle nicht mehr gehabt. Seit ihrer ersten Begegnung verspürte er dieses ziehen im Magen. Es war nicht unangenehm. Nein, es war so anders, so angenehm und aufregend.
Auf ein Treffen mit Xoranya freute er sich immer. Sie ist ein guter Paladin und er bewunderte Sie. Genau wie Sie wollte er sich dem Kampf stellen. Er mußte mit Hilfe des Lichts das Böse besiegen.
Eine eigenartige Seuche breitet sich in Azeroth aus. Er wollte Sie bekämpfen. Koste es was es wolle!

Kondo traf Xoranya in Sturmwind auf dem Kathedralsplatz. Sie saß auf einer Bank und war in Gedanken versunken. Einen kleinen Augenblick blieb er stehen. Er sah Sie einfach nur so an…
Ein paar gefühlte Sekunden später wachte er aus seinem Tagtraum auf und ging auf Sie zu. Sie begrüßten sich herzlich und Kondo freute sich Xoranya wiederzusehen.
Xoranya machte Kondo auf ein Objekt vor der Kathedrale aufmerksam. Plötzlich verschwand dieses Objekt und teleportierte zum Nekropol, der über Sturmwind schwebte. Beide fühlten in diesem Augenblick, das es nichts Gutes zu bedeuteten hatte. Es würde schlimmer kommen. Viel schlimmer.

Xoranya wollte nach längerer Zeit Ihren Vater in Westfall besuchen. Kondo war sofort bereit Sie zu begleiten. Sie flogen von Sturmwind aus zur Späherkuppel. Mit dem Pferd ging es auch schnell weiter.
Wir waren noch nicht weit geritten, als wir den Brandgeruch bemerkten. Das Unheil erwartete uns am Haus von Xoranya´s Vater. Xoranya schrie laut „Nein“. Der Bauernhof Ihres Vaters war niedergebrannt. Ein grausiger Anblick stand uns bevor. Kondo kannte dieses schlimme Gefühl und hatte großes Mitgefühl mit Xoranya. Sie stiegen ab und durchsuchten das ehemalige Wohnhaus. Nur vereinzelte Knochen und ein Medaillon fanden beide in der Asche. Xoranya weinte und Kondo nahm Sie in den Arm, um sie zu trösten. Sie beschlossen die Überreste einzusammeln und Ihre Familie zu begraben.

Am Turm, auf der Späherkuppel, informierte sich Xoranya über die Vorfälle. Guhle hatten den Hof überfallen und alle verseucht. In einem heldenhaften Akt der Verzweiflung verschloß ihr Vater alle Ausgänge und verbrannte bei lebendigem Leib. Er wollte auf keinen Fall die Seuche weiterverbreiten. Was für ein tapferer Mann …
Am Grab ihrer Familie schwörte Xoranya rache zu nehmen. Und Kondo schwörte immer auf Xoranya zu achten, wenn er bei Ihr war.

Xoranya hatte sich zur Pflicht gemacht Kondo auszubilden. Sie wollte ihm mehr von Kalimdor zeigen und beide machten sich auf den Weg nach Kalimdor um die Illusionenrennbahn zu besuchen. Somit konnten beide die schrecklichen Ereignisse ein wenig verdrängen.
Es war eine schöne Reise und Kondo bemerke im Unterbewußtsein, das er diesen Paladin nicht nur als Paladin sah. Er sah mehr in Ihr. Er sah eine Frau …
Ein schmackhaftes Eis von Langnase, an der Rennbahn, sorgte für etwas Ablenkung. Am Abend kehrten wir in einer Taverne ein, um uns etwas auszuruhen und den Tag ausklingen zu lassen. Mit etwas Alkohol schienen die Dinge etwas leichter zu sein. Wir unterhielten uns eine Weile. Durch den Alkohol war Kondos Zunge etwas lockerer als sonst. Ihm rutschten einige Komplimente heraus, die er nie so sagen würde. Er wurde Rot und es war im peinlich. Aber er hatte das Gefühl, dass Xoranya ihn auch sehr mochte.

Ein langer Tag neigte sich dem Ende. Es waren schreckliche Dinge passiert. Die Trauer, der Schmerz und der Haß auf das Übel. Aber wir hatten auch schöne Momente am Abend.
Kondo verabschiedete sich liebevoll von Xoranya. Er hoffte Sie bald wiederzusehen.
Mit dem Ruhestein teleportierte er sich nach Süderstade. Er mochte dieses Dorf.
Die Unterkunft in der Taverne war sehr gut. Er legte sich in das Bett und konnte nicht einschlafen. Er mußte an Xoranya denken. Diese Frau faszinierte ihn. Der lang erhoffte Schlaf übermannte ihn. Sein letzter Gedanke war Xoranya ….

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