Kondo, Wächter des Heiligen Lichts, wachte auf.
Er hatte sich gestern, sehr spät am Abend, in Theramore einquartiert. In Sturmwind bekam er einen Auftrag. Er sollte den Gefreiten Hendel in den Düstermarschen finden. Die Düstermarschen sind ein sumpfiges Gebiet im Südosten von Kalimdor. Es ist ein gefährliches Gebiet.
Ohne etwas zu essen, konnte er den Tag nicht beginnen. Eine Etage tiefer stärkte er sich für den Tag. Danach legte er seine neue Rüstung an und überlegte mit welcher Waffe er heute kämpfen würde. Das Zweihandschwert sollte es sein. Mit dieser Waffe brauchte er noch etwas mehr Erfahrung.
Kondo wollte diesen Auftrag schnell erledigen, denn heute abend hatte er eine Verabredung mit Xoranya.

Voll ausgerüstet machte er sich auf den Weg. Er ritt mit seinem Schlachtross nach Westen.
Nach einer Weile hörte er plötzlich vor ihm Kampfgeräusche. Er gab seinem Pferd die Sporen. Als er um die Ecke bog, sah er gerade noch wie eine Kriegerin von einem Krokilisk getötet wurde.
Kondo stürmte vor und griff den Krokilisk an. Sein Zweihandschwert wirbelte durch die Luft und bohrte sich tief in das nasse und stinkende Fleisch des Krokilisk. Er schockte das Monster mit dem Zauber Richturteil. Doch mit zwei weiteren Schlägen streckte er schließlich das Monster nieder. Er zog langsam seine blutverschmierte Klinge aus dem Krokilisk heraus.
Er lachte laut um seine Anspannung zu vertreiben.
Langsam ging er zu der toten Kriegerin und befreite ihren Geist. Die Wiederbelebung war ein heiliger Vorgang. Es kostete ihn viel Kraft. Die Kriegerin stand auf und dankte ihm.
Mit einem guten Gefühl reiste er weiter. Er würde das Licht in die entlegensten Winkel von Kalimdor bringen.

Am Straßenrand, an einem Zelt, fand er den Gefreiten Hendel. Nach einem kurzen Gespräch griff Händel plötzlich Kondo an. Aber Kondo ließ sich nicht beeindrucken. Auch Händel´s Weggefährten mischten sich ein. Kondo hatte es jetzt mit drei Gegner gleichzeitig zu tun. Aber das Licht beschützte ihn. Er weihte den Boden unter ihm und sein langes Schwert fügte seinen Gegnern erheblichen Schaden zu. Nach einem heftigen Kampf gab Händel auf und Kondo gewährte ihm Gnade.

Erzmagier Tervosh war sehr zufrieden. Er dankte Kondo und wünschte ihm viel Erfolg auf seinem weiteren Weg der Erleuchtung.
Eine lange Reise stand Kondo bevor. In Sturmwind wartete eine wunderschöne Frau auf ihn. Er freute sich schon sehr auf diese Begegnung.
Auf dem Schiff nach Sturmwind wechselte er seine Kleidung. Diesesmal wollte er sich mit guten Sachen zeigen. Seine Rüstung war neu und er war Stolz darauf, sie zu tragen. Aber er hatte Xoranya zum tanzen eingeladen. Da macht eine Rüstung wenig Sinn.
Kondo hatte noch etwas Zeit bis zum Abend. Er setzte sich am Hafen auf eine Bank und träumte. Xoranya wirbelte in seinem Kopf herum. Hoffentlich würde er alles richtig machen. Er wollte diese Frau nicht enttäuschen.

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